SchlagwortPandemie

2020-04-27

Ab heute müssen in ganz NRW wegen der Corona-Pandemie im ÖPNV und beim Einkauf Nasen-Mund-Schutzmasken getragen werden. Zuhause habe ich es endlich geschafft, den Ostertürkranz an der Wohnungstüre abzunehmen. Jetzt muss ich das Teil nur noch in der Dekokiste im Keller verstauen.

Den Nachmittag habe ich bei 23°C und Sonnenschein auf dem Balkon verbracht und Vitamin D getankt.

Wofür ich heute dankbar bin:

  • Sonne und Vitamin D

2020-04-22

Durch die Corona-Pandemie werde ich in den nächsten Monaten wohl häufiger zuhause sein und weil mein jetziger Fernseher auch schon einige Jahre auf dem Buckel hat, habe ich mir mal eben ein neues Fernsehgerät beim Elektrofritzen im Heimatkaff gekauft.

Wofür ich heute dankbar bin:

  • dass ich den örtlichen Fachhandel unterstützen darf

2020-04-14

Die einsamen Ostertage sind vorbei. Jetzt folgen die einsamen Alltagstage. Zum Wochenanfang ist es ganz schön abgekühlt. Das Thermometer zeigt nur noch 10°C und die Sonne versteckt sich hinter den Wolken.

Heute vor genau 48 Jahren habe ich geheiratet. Wenn ich die Corona Pandemie überleben sollte, kann in zwei Jahren Goldhochzeit gefeiert werden – ich in Duisburg und die Ex in Xanten.

Die Politik betont vehement, dass die Corona Risikogruppe (Ältere und chronisch Kranke) nicht isoliert (weggesperrt) werden soll. Die Vergangenheit lehrt uns jedoch, je lauter etwas dementiert wird, um so eher wird es umgesetzt. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Wofür ich heute dankbar bin:

  • meine Geduld

2020-04-12 + 2020-04-13 – Ostern

Es ist in diesem ominösen Jahr 2020 ein ganz anderes Ostern als sonst. Alleine frühstücken, alleine zu Mittag essen und alleine die wärmende Sonne auf dem Balkon genießen. Die Ostertage so ganz alleine zuhause zu verbringen ist – mit Verlaub gesagt – Shayce. Aber wenigstens bin ich mit der Liebsten in Gedanken und über das Telefon verbunden.

Das Negative an der ganzen Sache, sind die Gedanken die in einem hochkommen. Zu Zeiten der Corona Pandemie bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als manche Dinge zu akzeptieren, wie sie sind.

Was kann ich daran ändern, wenn sich die Politik dem Druck des Kapitalismus beugt und das wirtschaftliche und öffentliche Leben viel zu schnell wieder hochfährt und damit mehr schwere Verläufe der Covid-19 Erkrankungen fördert, die unser Gesundheitssystem zusammenbrechen lässt? Ich kann nichts dafür und ich kann es auch nicht ändern. Ich kann auch nicht verhindern, selber krank zu werden (und evtl. zu sterben) oder andere anzustecken (und evtl. zu töten). Ich kann nur Abstand halten und nach Möglichkeit zuhause bleiben. Mehr geht nicht.

Wofür ich heute dankbar bin:

  • die Telefonate mit der Liebsten

2020-04-03

Jetzt ist der Reha-Sport wegen der Corona-Pandemie schon zum fünften Mal ausgefallen, aber als Ausgleich mache ich ja regelmäßig Home-Gymnastik.
Heute geht der Frühjahrsputz weiter. Das gleiche Programm wie gestern, nur mit der Wohnzimmervitrine.

Mittags koche ich einen großen Topf Möhren/Kohlrabi durcheinander mit Mettwurst. Morgen gibt’s das nochmal und der Rest wurde eingefroren.

Wofür ich heute dankbar bin:

  • Home-Gymnastik

2020-03-30

Die kalte Jahreszeit ist noch nicht vorbei. Heute Morgen waren es minus 3°C draußen.

Mittlerweile empfehlen manche Virologen in der jetzigen Corona-Pandemie, dass man in der Öffentlichkeit (besonders in geschlossenen Räumen wie Supermärkte etc.) Atemschutzmasken tragen soll. Es besteht allerdings das Problem, dass keine derartigen Masken mehr erhältlich sind. Selbst Krankenhäuser und Ärzte haben Schwierigkeiten Schutzmaterial zu bekommen. Damit ich nächste Woche mit einem etwas beruhigterem Gefühl einkaufen gehen kann, habe ich mir heute eine Atemschutzmaske von Hand genäht.

Wofür ich heute dankbar bin:

  • meine neuer Behelfs-Mund-Nasen-Schutz

2020-03-26

Heute ist der Wocheneinkauf fällig. Ich bin zuerst zu meinem Lieblingsbäcker mein Lieblingsbrot holen. Da habe ich auch gleich zwei Brötchen für’s Mittagessen mitgenommen. Der Laden ist ziemlich klein und deswegen durften die Leute nur einzeln in den Laden gehen. Draußen standen die wartenden Kunden im gebührenden 2 Meter Abstand.

Neben meinem Lieblingsbäcker ist Albrecht Discount – meine nächste Station. Vor dem Eingang stand ein Sicherheitsmensch, um den Einlass der Kunden zu regeln, damit auch im Geschäft der 2 Meter Abstand von den Kunden eingehalten werden kann.

Auch im örtlichen Supermarkt – meiner dritte Station – waren wegen der Geldknappheit vieler Menschen gegen Monatsende – wie erwartet ziemlich wenig Kunden im Laden. Auf jeden Fall habe ich alle Dinge, die auf meinem Einkaufzettel notiert waren trotz Coronakrise, bekommen.

Wofür ich heute dankbar bin:

  • der gefüllte Vorratsschrank

2020-03-25

Heute habe ich den Frühjahrsputz unterbrochen und einen Ruhetag eingelegt.

Bei sonnigem Wetter und frischen 11°C war ich ein wenig draußen an der frischen Luft und zur Post. Der Einkaufszettel für morgen ist auch schon fertig.

Im Netz habe ich gelesen, dass die Deutschen jetzt während der Corona-Pandemie viermal so viel Seife, dreimal so viel Toilettenpapier und doppelt so viel Mehl, Zucker, Reis und Nudeln als sonst kaufen. Die Konserven- und Brot-Regale in den Supermärkten und Discountern sind auch immer schnell geplündert.

Wenn ich dann morgen einkaufen gehe, hoffe ich, dass wegen des bevorstehenden Monatsendes die Leute kein Geld mehr haben, die Läden leerer und die Regale voller sind.

Wofür ich heute dankbar bin:

  • Ruhetag

2020-03-21 + 2020-03-22

Das Wetter am Wochenende ist recht freundlich – 10°C und überwiegend sonnig, aber recht windig. Draußen sind wegen der Corona-Pandemie nur sehr wenige Menschen zu sehen. Es halten sich wohl viele an die Empfehlung zuhause zu bleiben und nur zum Einkaufen, zum Arzt oder zur Apotheke das Haus zu verlassen. Es haben sowieso nur Lebensmittelläden, Baumärkte und Tierfutterläden auf. Alle anderen Geschäfte, Cafés, Kneipen, Eisdielen usw. haben geschlossen. In solchen Zeiten bin ich froh, einen großen Balkon zu haben.

Jetzt bin ich auch in der WhatApps Nachbarschaft-Gruppe. Ich wollte ja nie dem Facebook Konzern meine Telefonnummer geben, jedoch jetzt zur Coronakrise gibt mir diese Kontaktmöglichkeit ein wenig Sicherheit.

Wofür ich heute dankbar bin:

mein großer Balkon

2020-03-19

Im Supermarkt, wo ich heute Morgen meinen restlichen Wocheneinkauf gemacht habe, verhielten sich die meisten Leute alle an die Richtlinien zur Corona-Pandemie. Der Parkplatz war viel leerer als sonst und die Leute halten Abstand voneinander.

Durch die vorhergegangen Hamsterkäufe der egoistischen Ignoranten sind die Regale mit Konserven, Nudeln, Milch, Aufbackbrötchen, Toast, Toilettenpapier leer oder fast leer.

Wofür ich heute dankbar bin:

  • dass ich schon seit 1995 immer einen kleinen Vorrat Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs habe

2020-03-11

Und es geht weiter mit der leidigen Hausarbeit – eine Maschine Wäsche gewaschen, in der ganzen Kemenate staubgewischt und das Geschirr von 3 Tagen gespült.

Wegen der Pandemie des weltweit verbreiteten Coronavirus bin ich in der letzten Zeit überwiegend zuhause. Unterwegs bin ich im Prinzip nur zum Einkaufen. Es ist schon ein etwas mulmiges Gefühl zu wissen, dass ich zu der Risikogruppe zähle, deren Krankheitsverlauf im Ansteckungsfall ziemlich heftig verläuft.

Wofür ich heute dankbar bin:

  • dass ich lebe