Tagebuch — OLLEROSEL.WTF

SchlagwortTrennung

2019-05-24

Heute auf den Tag genau seit 18 Jahren bin ich Rheinhauser. Christi Himmelfahrt 2001 war die einmalige Chance (Trennung und Auszug aus der ehelichen Wohnung), die ich Ende Januar 2001 ergriffen habe, vorbei und ich wohnte plötzlich im Hotel im heutigen Heimatkaff. Im Nachhinein war die (nur 4 Monate dauernde) Beziehung von Anfang an zum Scheitern verurteilt und ich bin in ein tiefes Loch gefallen. Dann habe ich gezwungenermaßen das gemacht, was ich seit meiner Trennung von Anfang an vorhatte – mir eine eigene Wohnung zu suchen.

Nach dem monatelangen Pausieren wegen der Augen-OPs bin ich heute zum ersten Mal wieder zum Reha-Sport gegangen. Morgen werde ich dann wohl einen ausgewachsenen Muskelkater haben.

2019-01-24

Heute ist so ein sogenannter Jubiläumstag. Da sind in der Vergangenheit mehrere „große“ Dinge passiert.

Vor genau 18 Jahren habe ich mich von meiner (Ex-)Frau getrennt. Es ergab sich da plötzlich die Möglichkeit meine damalige recht unzufriedene Situation zu ändern. Ich habe diese „einmalige“ Chance ergriffen und bin mit zwei Koffern und einer Werkzeugkiste aus der ehelichen Wohnung ausgezogen.

Und vor genau 12 Jahren hatte ich erfolgreich meinen letzten Arbeitstag hinter mich gebracht.

2001-10-21 Partnerschaft

Seit meiner Trennung habe ich immer den Kontakt zu anderen Menschen gesucht und auch gefunden.

Daraus ist ganz behutsam eine neue Beziehung entstanden und bin sehr glücklich dabei. Wir haben jeder unsere eigene Wohnung und verbringen unsere Wochenenden und Urlaube zusammen. Jeder ist für seinen eigenen Haushalt verantwortlich und die Zeit zusammen ist dann nur von den schönen Dingen des Lebens geprägt. Beide können auch loslassen und den anderen sein „Eigenleben“ leben lassen – natürlich ohne irgendwelche Dummheiten zu machen. Die Lebensform (oder Lebensart), die ich damit gefunden habe, funktioniert jedoch nur mit sehr viel Vertrauen und man partizipiert davon, dass jeder Partner sich – ganz für sich allein – weiterentwickeln kann. Keiner möchte den anderen umerziehen oder umformen.