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2020-04-12 + 2020-04-13 – Ostern

Es ist in diesem ominösen Jahr 2020 ein ganz anderes Ostern als sonst. Alleine frühstücken, alleine zu Mittag essen und alleine die wärmende Sonne auf dem Balkon genießen. Die Ostertage so ganz alleine zuhause zu verbringen ist – mit Verlaub gesagt – Shayce. Aber wenigstens bin ich mit der Liebsten in Gedanken und über das Telefon verbunden.

Das Negative an der ganzen Sache, sind die Gedanken die in einem hochkommen. Zu Zeiten der Corona Pandemie bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als manche Dinge zu akzeptieren, wie sie sind.

Was kann ich daran ändern, wenn sich die Politik dem Druck des Kapitalismus beugt und das wirtschaftliche und öffentliche Leben viel zu schnell wieder hochfährt und damit mehr schwere Verläufe der Covid-19 Erkrankungen fördert, die unser Gesundheitssystem zusammenbrechen lässt? Ich kann nichts dafür und ich kann es auch nicht ändern. Ich kann auch nicht verhindern, selber krank zu werden (und evtl. zu sterben) oder andere anzustecken (und evtl. zu töten). Ich kann nur Abstand halten und nach Möglichkeit zuhause bleiben. Mehr geht nicht.

Wofür ich heute dankbar bin:

  • die Telefonate mit der Liebsten
Posted in Tagebuch