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Kategorie: Me­moi­ren

2001 bis 2003 – Sparen, Renovieren und Hausrat

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So nach und nach renoviere ich die kleine 1er-WG, streiche Türen und Fensterrahmen, tapeziere Wände und Decken, verlege Teppichboden, bringe Gardinenstangen und Gardinen an usw. und schaffe mir nach und nach den erforderlichen Hausrat an.

2001-10-21 – Partnerschaft

Seit meiner Trennung habe ich immer den Kontakt zu anderen Menschen gesucht und auch gefunden.

Daraus ist ganz behutsam eine neue Beziehung entstanden und bin sehr glücklich dabei. Wir haben jeder unsere eigene Wohnung und verbringen unsere Wochenenden und Urlaube zusammen. Jeder ist für seinen eigenen Haushalt verantwortlich und die Zeit zusammen ist dann nur von den schönen Dingen des Lebens geprägt. Beide können auch loslassen und den anderen sein „Eigenleben“ leben lassen – natürlich ohne irgendwelche Dummheiten zu machen. Die Lebensform (oder Lebensart), die ich damit gefunden habe, funktioniert jedoch nur mit sehr viel Vertrauen und man partizipiert davon, dass jeder Partner sich – ganz für sich allein – weiterentwickeln kann. Keiner möchte den anderen umerziehen oder umformen.

2001 – Frauengeschichten

Neugierig wie ich bin, antwortete ich auf verschiedene Kontaktanzeigen und habe auch selbst Anzeigen aufgegeben. Im Laufe eines halben Jahres traf ich mich dann mit den ebenfalls suchenden Ladies: Erika, Gabi, Linda, Maria, Marlies, Ilona, Anna, Renate, Marlis, Sylvia, Cordula, Christa, Dagmar, Sigrid, Hannelore und Marita.

Bei meinen Begegnungen stellte ich fest, dass das Single-Dasein meist von den Betroffenen ganz allein im stillen Kämmerlein mehr erduldet als verarbeitet und bewältigt wird und dass es sehr viele kaputte Menschen gibt.

2001 – Inventar 1er-WG

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Irgendwann habe ich dann mein Anfangs-Inventar der 1er-WG notiert (die Zahlen sind in DM und jeweils Einzelpreise, die noch mit der Anzahl multipliziert werden muss). Zu diesem Hausrat kamen dann nur noch meine persönlichen Sachen wie Kleidung etc.

2001-05-31 – 1er-WG 1.0

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Nun sitze ich da, in einer übersichtlich eingerichteten Wohnung – mit Schlafcouch, Tisch, Regal und Kleiderschrank. Und es hatte sich in der Zeit, in der ich im Hotel wohnen musste, ein Berg schmutziger Wäsche angesammelt.

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Also spuckte ich in meine Hände, bestellte mir im Versandhandel eine Waschmaschine und einen Kühlschrank. Nebenbei kaufte ich mir einen preiswerten (billigen) kartonverpackten Küchenblock und so ganz banale Haushaltsdinge, wie Waschpulver, Wäscheklammern, Bügeleisen, Bügelbrett, Kleiderbügel, Schlafsack, Decke, Glühlampen, Geschirrspülmittel, Spüllappen, Geschirrhandtücher, Kaffeemaschine, Plastikgeschirr, Plastikbesteck, Wecker, Staubsauger, Putzeimer, Schrubber, Aufnehmer, Fußmatte, Allzweckreiniger, Badreiniger, Toilettenreiniger, Toilettenpapier, Duschvorhang, Handtücher, Putzschwamm, Ledertuch, Staubtuch, Besen, Kehrblech, Handfeger, Schuhputzzeug, etc.

2001-05-24 – Himmelfahrt

Die im Januar begonnene Achterbahnfahrt geht weiter. Die neue Beziehung ist zu Ende, ich fliege aus der Wohnung und lande mit zwei Koffern in einem Hotel am linken Niederrhein. Zurück in die eheliche Wohnung wollte ich nicht. Da müsste ich nur Spießrutenlaufen. Nach gut einer Woche im Hotel finde ich endlich eine kleine bezahlbare Wohnung.

2001-05-16

Nach einem Urlaub mit meiner neuen Flamme und ihren Kindern in einer privaten Finca auf Mallorca wurde mir immer klarer, dass die neue Beziehung zum Scheitern verurteilt war. Deshalb mache ich das, was ich von Anfang an vor hatte – eine eigene Wohnung suchen.

2001-03 – Organisatorisches

Nach einer Trennung und Umzug in eine andere Stadt müssen einige Dinge erledigt werden. Da müssen viele Briefe wg. des Wohnungswechsels geschrieben und verschickt werden, ein neues Bankkonto muss eröffnet werden, man muss sich beim Einwohnermeldeamt ummelden, das Auto muss umgemeldet und die Steuerkarte muss geändert werden und der Ehegatten- und Kindes-Unterhalt müssen geregelt werden.